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Von Beruf Feuerwehrfrau oder Feuerwehrmann sein, das hat sich wohl schon fast jeder einmal im Laufe seines Lebens gewünscht. Für 16 Mitglieder der Jugendfeuerwehr Neustadt a. Rbge. ging dieser Traum vom 22.9. auf den 23.9.2018 für 24 Stunden tatsächlich in Erfüllung. Insgesamt sieben Betreuerinnen und Betreuer hatten nämlich einen Übungsdienst der besonderen Art organisiert: „Berufsfeuerwehr für einen Tag“

„Zahlreiche Jugendliche sind in den vergangenen Wochen auf mich und mein Team zugekommen und haben darum gebeten, einen 24-Stunden-Dienst zu organisieren“, so erklärt Jörg Stöver, Jugendwart der JF Neustadt a. Rbge., wie es zu dieser ausgefallen Aktion kam. Bevor es losgehen konnte, lag aber noch eine Menge Arbeit vor den Verantwortlichen, da u.a. angepasste Einsatzszenarien erdacht werden mussten. Insgesamt haben die Betreuerinnen und Betreuer rund eine Woche geplant, bis der Ablauf organisiert war.

Aber am Ende hatte sich die Arbeit gelohnt, denn wenn man das emsige Treiben im Feuerwehrhaus an der Lindenstraße an diesem Wochenende gesehen hat und die strahlenden Gesichter der Jugendlichen, wusste man, dass alle viel Freude an dem Dienst hatten. So auch der 11-jährige Lucas, der mit einem breiten Grinsen berichtete: „Für mich war der angenommene Kellerbrand am spektakulärsten. Die Betreuer hatten die Räume mit einer Nebelmaschine richtig verraucht. Ich selbst war als Maschinist auf der Drehleiter eingeteilt und durfte am Bedienfeld sitzen.“ Auch Toby (15) schwärmte von einem weiteren der insgesamt drei Einsätze: „Ich war als Gruppenführer auf dem HLF eingeteilt, als es zu einem simulierten Verkehrsunfall kam, bei dem eine Person aus dem Fahrzeug befreit werden musste. Das war schon sehr realistisch gemacht, weil sogar der Rettungsdienst mit einem Fahrzeug vor Ort war!“ Alarmiert wurden die Jugendlichen übrigens mit echten „Piepern“, die extra für diesen Dienst programmiert wurden und von den Betreuern ausgelöst werden konnten.

„Da die Nachtruhe der Jugendlichen eingehalten werden muss, werden wir auf Einsätze bei Nacht verzichten. Dafür gibt es aber ein gemütliches Beisammensein mit einer Feuertonne und Gegrilltem, um die Kameradschaft zu stärken. Um 22 Uhr ist dann aber Zapfenstreich, da um 7 Uhr Wecken ist!“, erklärte Jörg Stöver weiterhin. Eine weitere Besonderheit war nämlich, dass alle im Feuerwehrhaus schlafen durften und auch selbst für die Verpflegung sorgen mussten – eben genau wie bei der Berufsfeuerwehr.

Weitere Informationen zu der Jugendfeuer Neustadt a. Rbge. finden Sie unter: https://www.jf-neustadt.de/

 

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(Fotos: Schäfer)

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