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Strahlrohrtraining

 

Am Samstag dem 21.04. stand für einige Ausbilder der Einsatzabteilung eine besondere Weiterbildung an. Auf dem Truppenübungsplatz in Langendamm fand ein Strahlrohtraining mit überwiegend praktischem Anteil statt. 

Ausgebildet wurden wir von Torsten Bodensiek, der uns das Training kostenneutral ermöglicht hat und uns zu Anfang kurz theoretisch die verschiedenen Varianten des Hohlstrahlrohres und dessen Funktionen näherbrachte. Die Hohlstrahlrohre lösen immer mehr die herkömmlichen und bekannten C-Mehrzweckstrahlrohre ab. Sie haben den Vorteil, dass man bei ihnen die Durchflussmenge des Wassers genauer einstellen kann. Zusätzlich zu den normalen Strahlarten, Sprüh- und Vollstrahl, besitzen Hohlstrahlrohre noch die Funktion der Mannschutzbrause. Ein weiterer, größerer Vorteil ist, dass das Wasser besser verteilt wird und dadurch die Rauchgase effektiver heruntergekühlt werden können.

Nach der Theorie ging es auch schon in die Praxis. Zuerst wurde die "blinde" Handhabung des Strahlrohres geübt. Nötig ist dies, um schnell auf sich verändernde Situationen zu reagieren. Gerade bei einem Zimmerbrand kann man dadurch nicht nur Wasserschäden vermeiden, sondern wesentlich effektiver gegen den Brand vorgehen und sich im Ernstfall erfolgreich gegen das Feuer schützen. Also übten wir auf einer Wiese die Handhabung und was erstmal ganz einfach aussah, entpuppte sich schnell als echte Herausforderung. Durch gute Hinweise und Analysen konnte man aber sehr schnell Vortschritte feststellen, sodass wir zum nächsten Ausbildungsabschnitt kamen.

Der Truppenübungsplatz bot uns zum Üben ein Brandhaus. In diesem wurde im ersten Schritt eine Nebelmaschine aufgestellt und ein Trupp unter Atemschutz sollte nun eine vermisste Person ausfindig machen. Dieses Szenario wurde  zweimal vom selben Trupp mit unterschiedlichen Voraussetzungen geübt. Ziel war es zu zeigen, mit welchen Hilfsmitteln man dem Trupp unter Amtemschutz im Inneren entlasten und damit auch die effektive Einsatzzeit verlängern kann. Hierbei kam neben dem Belüftungsgerät auch ein Schlauchpaket als taktische Variante mit ins Spiel.

Im zweiten Schritt wurde es dann heiß. Nach der Übung auf der Wiese und verschiedenen taktischen Alternativen wurde dann in einem Raum ein kontrolliertes Feuer gelegt. Hier konnten die Teilnehmer selber das vorher Angesprochene in der Praxis sehen und auch einmal die Effektivität des Hohlstrahlrohres in kontrollierter Umgebung ausprobieren.

Es war ein sehr lehr- und aufschlussreicher Tag, der natürlich auch viel Spaß gebracht hat. Das ständige Auffrischen und Weiterbilden ist wichtig, da sich bei der Feuerwehr ständig technische Neuerungen ergeben. Deswegen muss das Erlernte nun vertieft und weitergegeben werden.

Zum Abschluss nochmals einen herzlichen Dank an Torsten Bodensiek, der selber Neustädter ist, danke für den wirklich sehr gelungenen Tag.

Interesse an solch einem Training geweckt? Torsten bietet diverse Coachings für interessierte Feuerwehren an. Weitere Informationen und Kontakt unter taktischeventilation.com oder bei Facebook. Einfach mal reinschauen, es lohnt sich!

 

   
 

  
 

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